Jahreskampagne "Zusammen geht was"

Das Bistum Münster und der Diözesancaritasverband Münster haben am 8. Juli die Kampagne „Zusammen geht was!“ gestartet. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Einsamkeit entgegenzuwirken. Die Kampagne macht bestehende Angebote sichtbarer, schafft neue Begegnungsräume und fördert Projekte, die Menschen zusammenbringen.

Bischof Dr. Heiner Wilmer betonte bei der Eröffnung: „Füreinander da sein, miteinander sein, Verantwortung übernehmen – das ist es, was unsere Gesellschaft braucht und was sie zusammenhält. Gemeinschaft ist das starke Mittel gegen Spaltung. Kirche und Caritas sind dabei nicht zuerst Institutionen, sondern Orte der Begegnung. Sie schaffen Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und erleben, dass sie dazugehören.“ Die Kampagne knüpft an die erfolgreiche Demokratiekampagne „Lebe Freiheit!“ an und setzt deren Anliegen fort. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Gemeinschaft nicht nur das Wohlbefinden des Einzelnen stärkt, sondern auch die Demokratie.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Menschen, die sich einsam fühlen. Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz erklärte: „Jede sechste Person ab zehn Jahren fühlt sich häufig einsam – das sind mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland.” Mit der Kampagne soll deutlich werden, dass niemand sich für Einsamkeit schämen muss und dass es Wege aus der Isolation gibt.

Gefördert werden unter anderem das Projekt „Gemeinsam fit im Kopf & im Gespräch“ in Bottrop, das niedrigschwellige Treffpunkte für ältere Menschen schafft, sowie das Projekt „Zusammen geht mehr“ in Lüdinghausen, das Kinder und Jugendliche aus der Einsamkeit holen möchte.

Auch vor Ort in unserer Pfarrei sind wir zum Thema „Zusammen geht was!“ unterwegs. So findet in dieser Woche zusammen mit der Gemeindecaritas des Caritasverbandes, die Aktion „Urlaub ohne Koffer“ statt.

Sie lädt vor allem ältere Menschen zu eine Woche Auszeit aus dem Allein-Zuhause-Sein ein. Fotos vom Grillnachmittag am Pfarrheim Maria Trösterin sehen Sie oben.