Gemeinde aktuell
Tag der Nordischen Diaspora im Bistum Münster:
Am Sonntag, dem 08. Februar begehen wir im Bistum Münster den Tag der Nordischen Diaspora. In Nordeuropa liegt der prozentuale Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung unter 3%. Das führt zu großen Entfernungen zwischen den wenigen Gemeinden. Unter diesen Bedingungen ist katholisch-Sein nicht leicht. Oft ist die nächste katholische Kirche zwei oder fünf, manchmal sogar sieben Autostunden entfernt. Diese großen Entfernungen machen die seelsorgliche Betreuung extrem schwer. Trotzdem ist die katholische Kirche dort eine rasant wachsende Kirche. Es gibt aber – mit Ausnahme Schwedens – keine vom Staat eingezogene Kirchensteuer. Daher bitten die nordischen Bistümer bei der Kollekte am Tag der Nordischen Diaspora um Unterstützung aus Deutschland, um ihr kirchliches Leben aufrechterhalten und den Glauben auch dort weiterhin lebendig verkünden zu können.
Witwentreff im Schönstattzentrum:
Am Dienstag, dem 10. Februar findet um 14:30 Uhr im Schönstattzentrum in Biemenhorst der nächste Witwentreff statt. Alle interessierten Frauen, die sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen möchten, sind herzlich willkommen!
„Oase Licht und Leben“ in der Josefkirche:
Jeden Dienstag gibt es in der Kirche St. Josef von 15:30 – 16:30 Uhr in der Bibel- und Gebetsecke das Angebot „Oase Licht und Leben“. Durch das Teilen des Wortes Gottes und durch Lobpreis und Anbetung soll Raum gegeben werden, die Liebe Gottes zu erspüren. Anschließend besteht für alle, die mögen, die Gelegenheit, sich im Pfarrheim auszutauschen. Bei diesem offenen Angebot sind alle Interessierten herzlich willkommen!
Vorlese-Stunde in der Bücherei St. Josef:
Die Bücherei St. Josef ist im Januar mit einem besonderen Angebot für die jungen Leser im Alter von 0 - 8 Jahren mit einer Lesepatin gestartet, die an dem Seminar "Lesen macht Spaß! Vorlesen auch!" der Stiftung Lesen teilgenommen hat. Gemeinsam mit der Lesepatin bietet das Büchereiteam am kommenden Mittwoch, 11. Februar 2026 ab 16.30 Uhr eine offene ca. einstündige Vorlesestunde in der Bücherei St. Josef, Karolingerstr. 14, an. Kommt einfach vorbei - ohne Anmeldung. Seid gespannt, welche Bücher auf euch warten! Weitere Termine sind jeweils mittwochs um 16.30 Uhr am 25. Februar, 11. März, 25. März und 15. April 2026.
Trauercafé:
Am Sonntag, dem 15. Februar öffnet wieder das Trauercafé von 15:00 – 17:00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi an der Schwertstraße 22. Es sind alle willkommen, die in ihrer Trauer Unterstützung suchen gleich welcher Herkunft und Konfessionszugehörigkeit sie angehören. Das Trauercafé möchte für alle Trauernden da sein, die mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht allein sein wollen. Es spielt auch keine Rolle, wie lange der Verlust zurückliegt. Auch wenn Sie einfach nur nicht allein sein möchten, sind Sie zu einer Tasse Kaffee herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Jahreshauptversammlung der Pfarrcaritas Ewaldi:
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrcaritas Ewaldi sind am Donnerstag, dem 26. Februar zur diesjährigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Beginn ist um 15:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst im Pfarrheim Ewaldi. Danach sind alle zum Beisammensein beim Kaffeetrinken eingeladen. Als Tagesordnungspunkte stehen u.a. ein Rückblick auf das letzte Jahr und der Kassenbericht 2025 auf dem Programm. Um Anmeldung bis zum 20. Februar bei L. Weidemann, Tel. 182816 wird gebeten. Die Konferenzleiterinnen freuen sich auf eine rege Teilnahem und ein schönes Zusammensein!
Jahreshauptversammlung der Pfarrcaritas St. Josef:
Auch die Jahreshauptversammlung der Pfarrcaritas St. Josef findet am Donnerstag, dem 26. Februar statt. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eingeladen, um 19:00 Uhr an der Abendmesse in der Josefkirche teilzunehmen. Im Anschluss sind alle beim Versammlungsteil im Pfarrheim St. Josef willkommen. Alle Mitglieder der Caritasgruppe erhalten noch eine schriftliche Einladung mit genaueren Informationen.
Kolping-Angebot zur Stärkung der Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln: Immer mehr Familien erleben, dass gemeinsame Zeit zwischen den Generationen im Alltag zu kurz kommt. Echte Begegnungszeit mit den Enkeln bleibt oft auf der Strecke. Das Kolping-Bildungswerk Münster setzt mit dem Angebot „Vorhang auf! – Großeltern und Enkel, ein starkes Team“ bewusst einen Gegenakzent.
Vom 7. bis 11. April 2026 verbringen Großeltern und ihre Enkelkinder mehrere Tage gemeinsam in Salzbergen. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erlebnisse, Spiele und kreative Aktionen, die Raum für Nähe, Austausch und Beziehung schaffen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Großeltern mit Enkelkindern im Grundschulalter. In der Kursgebühr sind Unterkunft und Vollverpflegung enthalten. Weitere Informationen und Anmeldung: www.kolping-ms.de/bildung/3_allgemeine-bildung/angebote/201101477.php
Wer Fasnacht feiert, der sagt „Trotzdem“
Die einen sagen: Toll, endlich kann ich wieder Alaaf rufen, ich kann schunkeln, Lieder singen, mir einen ansaufen. Die anderen sagen: O je, schon wieder diese Fasnachtszeit. Nein danke, in der Karnevalszeit, da hau ich lieber ab.
Die Funkenmariechen, tolle Büttenreden, Lachsalven - das alles gehört zum Karneval. Aber manche fragen: Kann man denn auf Knopfdruck ausgelassen sein, nur, weil es im Kalender steht? Freude muss doch aus der Tiefe des Herzens kommen, wenn sie echt sein soll. Ein bisschen muss ich solchen Kritikern ja recht geben. Trotzdem glaube ich, dass es Phasen der Freude geben darf, die wir miteinander durchfeiern.
Klar, wenn wir in den Nachrichten von Krieg hören, vom Hunger in der Welt oder der Armut, die nicht wirklich bekämpft wird, kann man schon Angst kriegen und traurig sein. Wer aber christlich denkt, der sagt sich: Gott steht uns bei und hilft uns, solche Krisen durchzustehen und gute Lösungen zu finden. Gott gibt uns das Vertrauen, dass letzten Endes er stärker sein wird.
Wer Fasnacht feiert, sagt ein herzhaftes „Trotzdem“ zu den Sachen, die ganz und gar nicht zum Lachen sind. Die Fasnachter sind Realisten. Sie wissen um den Schmu, den es in der Welt gibt. In ihren Karnevalszügen protestieren sie auf ihre Weise dagegen, in dem sie ihren fröhlichen Spott damit treiben.
Trotz der ernsten Weltlage darf man tanzen und ausgelassen sein. Trotzdem darf man mal so richtig „die Sau rauslassen“. Auf diese Weise kann man neue Lust an dieser Welt finden und Kraft für die alltäglichen Dinge.
Wenn Sie Fasnet, Karneval oder Fasching richtig mitfeiern, wünsche ich Ihnen viel Freude mit den anderen, die auch feiern. Und wenn Sie ein Faschingsmuffel sind, dann möchte ich Ihnen raten, in diesen Tagen einfach mal auszusteigen, einen Schritt zurückzugehen von den grauen Alltagssorgen. Lachen sie ihnen ins Gesicht mit einem kräftigen Ha-Ha-Halleluja. Was nichts anderes heißt als: Lob sei Gott. Ihm ist der Sieg. In diesem Moment sind sie ganz ernsthaft mit den Narren verbunden. Die trotzen auf ihre Weise dem Widrigen in dieser Welt mit ihrem Alaaf. Was nichts anderes ist als eine Verkürzung: Alaaf. Helau. Und Halleluja.
(Bruder Paulus auf pfarrbriefservice.de)
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